Mende Nazer Foundation

Mende Nazer Foundation

Zu Mende Nazer, der Bestseller-Autorin, deren Autobiographie „Sklavin“ in 36 Sprachen übersetzt wurde, pflegt Tom Høyem eine besondere Verbindung.

Seit Jahren hält der Karlsruher Stadtrat engen Kontakt zu der britischen Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin sudanesischer Herkunft, deren unfassbares Schicksal als sudanesische Sklavin weltweit für Aufsehen sorgte. Als Direktor der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK) initiierte Tom Høyem vor sechs Jahren die Gründung der Mende Nazer Stiftung (Mende Nazer Foundation) mit Sitz in Karlsruhe.

Die Mende Nazer Foundation ist eine internationale Stiftung, inspiriert durch Mende Nazer, die Schulen in den Nuba-Bergen im Sudan baut. Mit Spenden kann jeder Mende Nazers Lebenstraum, den Kindern in den Nuba-Bergen eine Schulbildung zu ermöglichen, unterstützen.

Als Vorsitzender der Stiftung, gemeinsam mit ESK-Eltern im Vorstand der Stiftung und weiteren Stiftungsmitgliedern machte sich Tom Høyem weltweit für Bildung und den Bau von Schulen im Sudan stark.

 

Großer Einsatz für die Stiftung

Gerade auch von Karlsruhe aus wollte Tom Høyem etwas für die Mende Nazer Foundation tun. Hiesige Benefizveranstaltungen wie das Wohltätigkeitsprojekt „Strike for Sudan – a Mende Nazer School for Nuba“ oder das Benefizkonzert „berührtouches“ mit dem Blue Lake Orchestra und Chor aus Michigan sind nur einige Beispiele, die weitere Spendengelder und Unterstützer für das Anliegen der Mende Nazer Foundation brachten.

2014 übergab Tom Høyem den Stiftungsvorsitz an Janan Sutherland. Der Offizier in der kanadischen Navy, der bis dahin Vize-Präsident der Foundation war, hatte in dem nordostafrikanischen Staat bereits 2009 mit anderen Helfern zusammen die erste Bildungseinrichtung gebaut. Er war in Nuba auch schon als Friedensoffizier ein Jahr lang gesetzt.

„Karlsruhe ist Gründungssitz, damit Heimatstätte der Stiftung und ich bleibe der Foundation als Vize-Präsident erhalten“, sprach Høyem beim Führungswechsel aus, was noch heute gilt. Seit dem wird auch die Stiftungslandschaft sogar ausgebaut, in Amerika, wo Mende Nazer lebt, und in Kanada, wo Janan Sutherland wohnt.